Jahrestagung der Bundesprüfstelle
Freitag, 27. März 2009
In Leipzig fand die Jahrestagung der Bundesprüfstelle statt
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) veröffentlicht die Ergebnisse ihrer Jahrestagung vom 04. und 05. März in Leipzig und informiert auf der Munic Gaming vom 1. bis 3. April 2009 in München.
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien entscheidet gemäß des gesetzlichen Jugendmedienschutzes über Indizierungsanträge und setzt je nach Entscheidung Medien auf den Index, die nicht geeignet sind, minderjährigen Personen zugänglich zu machen.
Gemeinsam mit dem Stadtjugendamt Leipzig führte die BPjM Anfang April ihre Jahrestagung durch. Zur Sprache kamen verschiedene Themen. So wurden die neuen jugendschutzrechtlichen Regelungen (Jugendgefährdung gemäß § 18 JuSchG, schwere Jugendgefährdung gemäß § 15 JuSchG und Jugendpornographie gemäß § 184c StGB) erörtert.
Weiterhin wurden das Thema Web 2.0 im Zusammenhang mit dem Umgang persönlicher Daten, Onlinespiele aus rechtlicher und pädagogischer Sicht sowie Medien und sexuelle Verwahrlosung behandelt.
Von besonderer Aktualität dürfte die Präsenz der Bundesprüfstelle auf der vom 1. bis 3. April stattfindenden “Munic Gaming” sein. Nach dem Amoklauf von Winnenden und der sich daraus entwickelnden erneuten Debatte um so genannte “Killerspiele”, kann auf dieser Münchner Fachtagung (zu der am 3. April auch Besucher zugelassen sind) ein weiterer Gedankenaustausch stattfinden. Die BpjM wird u.a. bei folgenden Themen vertreten sein: Am 1. April „Spielzeit = Echtzeit = Lebenszeit? Gamer zwischen kreativer Herausforderung und Suchtgefahr“ und am 2. April „Surfen, Spielen, Sicherheit - Zwischen Verbot und Vertrauen: Wie viel Kontrolle brauchen Jugendliche?“ „Wissen was gespielt wird“ am Publikumstag (3.April) ist in der Podiumsdiskussion „Spielkamerad Computer? Risiken und Potenziale von Spielen“.








